Mittwoch, 31. Mai 2017

Der Lehrerberuf im digitalen Wandel

Der Beruf, den wir alle später einmal ergreifen wollen, ist einem steten Wandel unterworfen. Als kompetente Lehrperson ist es daher unerlässlich, sich gesellschaftlichen und technologischen Neuerungen nicht zu verschließen, sondern im Gegenteil darauf bedacht zu sein, eben jenen Veränderungen permanent Rechnung zu tragen. Mit anderen Worten: Das Berufsbild des Lehrers erfordert heutzutage insbesondere Flexibilität. Neben einer sich wandelnden Gesaprächskultur im Klassenzimmer oder der zunehmenden Bedeutung, die das Thema Inklusion beansprucht, geht es in dieser Hinsicht vor allem um die neuen Herausforderungen, denen Lehrpersonen im Zuge der Digitalisierung ausgesetzt sind. 

Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet auf ihrer Homepage ein Dossier zum Thema "Digitale Bildung" an. Passend zu dem von mir gewählten Thema wurde dort vor etwa einem Monat ein kurzes Interview mit einem Gymnasiallehrer aus Frankfurt geführt, das sowohl die Chancen als auch die Widrigkeiten in den Blick nimmt, welche die digitale Revolution für die Schule eröffnet (https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/245958/vergessene-schuelerpasswoerter-und-andere-herausforderungen).

Da ich von der Annahme ausgehe, dass jeder, der zufällig auf diesen Blogeintrag aufmerksam geworden ist, auch die Muße besitzt, sich den verlinkten Artikel zu Gemüte zu führen, werde ich dessen genauen Inhalt nicht noch einmal bis in das letzte Detail aufdröseln. Einige Anmerkungen, die den Umgang mit ihm erleichtern, möchte ich dennoch noch zum Besten geben. 

Zunächst einmal ist bei der Lektüre die Tatsache zu beachten, dass es sich um einen sehr kurzen Artikel handelt, der zudem lediglich eine subjektive und individuelle Sicht einer einzigen Lehrperson widergibt. Der Leser sollte sich demnach darüber im Klaren sein, dass der Artikel nur einen Einstieg in das Thema ermöglichen kann, keinesfalls aber eine fundierte Analyse. 

Dennoch habe ich das Interview für die Fundgrube ausgwählt. Warum? Zum einen, weil die befragte Lehrperson konsequent versucht, beide Seiten der Medaille abzubilden. Trotz der Kürze des Artikels wird der Fokus sowohl auf die Chancen als auch auf die Widrigkeiten der digitalen Schule gelegt. Falls das Interview also als Einstieg in die Thematik genutzt wird, wird der Leser nicht wissentlich in eine bestimmte Position getrieben, sondern kann sich eigenständig Gedanken zu dem Beschriebenen machen.

Zum anderen deshalb, weil mir die Fokussierung auf den Umgang einer Lehrperson mit digitalen Mitteln zugesagt hat. Sehr viele Berichte drehen sich um die Möglichkeiten und Gefahren, die Schüler in diesem Themenfeld erleben. Der von mir ausgwählte Bericht unternimmt nun den Versuch, auch die Lehrperson mit ins Boot zu holen und dadurch eine breitere Themenpalette abzudecken.

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